4 Stufen auf dem Weg zur Energieeffizienz

Zum Thema Energieeffizienz herrscht landauf und landab noch immer eine große Unsicherheit und Unklarheit – und dies besonders im KMU- und kommunalen Bereich. Häufig werden die personellen und finanziellen Aufwendungen gescheut, obschon sich große Chancen und Möglichkeiten für die Zukunft bieten.

Auch muss hier nicht immer ganz am Anfang angesetzt werden. Unsere These lautet: Wenn ein Unternehmen innerhalb einer Klassifizierung weiß, an welcher Stelle es sich zum Thema Energieeffizienz befindet, fällt es wesentlich leichter zu identifizieren, wohin die Reise gehen sollte und was mögliche nächste Schritte sein können.

Statt komplexer Analysen soll ein simples Stufenmodell, das die unterschiedlichen Ausgangspositionen beschreibt und damit mögliche Entwicklungsschritte transparent macht, helfen, den typischen Weg eines Unternehmens auf dem Weg zur energetischen Perfektion darzustellen.

Stufe 1: „Grundschule“ – das Fundament für grundlegende Formen der Energieeffizienz-Analyse und Energiemanagement wird gelegt
Die Unternehmen befinden sich noch in einer ungeordneten Situation bzgl. Energieeffizienz: die Energieverbräuche werden zur Kenntnis genommen (über die jährliche Abrechnung), mögliche Kostensteigerungen werden den steigenden Energiekosten zugeschoben (was sicherlich auch teilweise richtig ist). Es existieren kaum Verantwortlichkeiten für eine Verbesserung der Energieaufwendungen, lediglich die Beschaffung wird in der Regelorganisation vorgenommen.

Stufe 2: „Gymnasium“ – zufällige, ungeordnete Energieeffizienz-Analyse und Energiemanagement
Erste Potentiale für eine Verbesserung der energetischen Lage sind identifiziert. Es existieren Verantwortlichkeiten für das Thema Energie, die über die reine Beschaffung hinausgehen. Der Weg zum Ziel ist noch unkoordiniert und eher planlos. Verantwortliche Mitarbeiter erweitern durch eigene Messungen und Analysen die Transparenz für das Unternehmen – meist analog und ohne historische Daten. Die „low hanging fruits“ werden teils zufällig, teils wegen erneuerter Maschinen und Anlagen geerntet (http://energidata.de/blog-low-hanging-fruits/). Man beschäftigt sich mit staatlichen Förderungsmechanismen, tritt Energieeffizienz-Netzwerken bei, baut internes oder externes Know how auf, nimmt Energieaudit nach ISO 50001 oder nach DIN EN 16247-1 in Angriff.

Stufe 3: „Universität“ – Energieeffizienz und Energiemanagement als Business Case
In dieser Stufe werden die Weichen für ein wirklich professionelles Energie-Monitoring und -Management mit großer Transparenz getroffen. Aus fragmentierten Prozessen entwickelt sich ein ganzheitlicher Ansatz. Das Bewusstsein im Management über Herausforderungen und Chancen ist vorhanden, qualitative und quantitative Investitionserwägungen finden statt. Die sicherlich aufwendigen Zertifizierungsprozesse werden nicht mehr nur als schnöde interne Anstrengungen gesehen, es entwickelt sich ein neues Bewusstsein. Die Erkenntnisse über die Möglichkeit der Vernetzung der Ergebnisse der Monitoring Systeme (z.B. in Richtung Controlling/ERP oder Facility Management) werden in entsprechenden Projekte umgesetzt. (http://energidata.de/if-you-cant-measure-it-you-cant-manage-it-hoehere-energieeffizienz-durch-iot-und-industrie-4-0/)

Stufe 4: „MBA/Promotion“ – Energieeffizienz und Energiemanagement als Teil der Unternehmensphilosophie
Auf Basis der Stufe 3 ist das Thema Energieeffizienz nachhaltig in der Unternehmenspolitik und -organisation verankert. Nicht nur der aus dem konsequenten Vorgehen erwachsende kommerzielle Vorteil, sondern auch die in der Außendarstellung positiv einsetzbare ökologische Vorbildfunktion steht kontinuierlich auf der Top Management Agenda. Ergebnisse aus den vorhandenen Energie Monitoring Systemen werden in verschiedenen unternehmerischen Dimensionen verarbeitet. Die Vernetzung von Energiemanagement Systemen, dem ERP-System und anderen im Unternehmen vorhandenen Netzwerken (z.B. Gebäudeleittechnik, Prozessleittechnik) ist vollzogen. Re-Zertifizierungen sind zu dem internen Maßstab geworden, an dem wirklich gemessen werden kann, wie das Thema Energieeffizienz im Unternehmen gelebt wird und es sich kommerziell auswirkt.
Ist damit, die anfangs erwähnte energetische Perfektion erreicht? Der Autor dieses Blogs hält eher das folgende Motto für einen zielführenden Ansatz: „Success is not a destination, success is a journey.“

EnergiData freut sich auf eine Partnerschaft mit Ihnen. Gerne diskutieren wir Ihre individuelle Ausgangssituation mit Ihnen. Ganz unverbindlich. Bitte kontaktieren Sie uns unter (0)211 – 5405 – 7125 oder volker.baumann@energidata.de. Oder melden Sie sich doch einfach zu unserem nächsten interaktiven Webinar am 25. April 2017 (http://energidata.de/ueber-uns/kontakt/) an.

Zum Unternehmen: EnergiData hat seine Ursprünge in Dänemark, dem Pionierland der Energiewende und Vorreiter in Sachen Klimaschutz. In Deutschland hat EnergiData seinen Sitz in Düsseldorf und damit in der Nähe zu vielen Unternehmen und Gewerben mit relevantem Energieverbrauch. Mit fast 20 Jahren Erfahrung und mehr als 5.000 Gebäuden im System besitzt EnergiData ein Energieeffizienz Know how, das seines gleichen sucht. Das Cloud-basierte Monitoring System „MinEnergi“ (http://energidata.de/dienstsegmente/energy-portal/) zeichnet sich durch seine intuitive Bedienung und die leichte Implementierung in vorhandene System aus. Daneben wird auch ein komplettes Dienstleistungsspektrum – von Energieberatung über persönlichen Kunden-Support bis Energiemanagement – angeboten.

Weitere Informationen stehen für Sie unter www.EnergiData.de bereit.