If you can´t measure it, you can´t manage it – höhere Energieeffizienz durch IoT und Industrie 4.0

Da haben sich die sogenannten Think Tanks aber mal wieder was ausgedacht: „Internet of Things“ und „Industrie 4.0“. Sind das eigentlich nur Buzz Words oder steckt doch etwas Reales dahinter? Und was hat das mit Energieeffizienz zu tun?

„Industrie 4.0“ als Marketingbegriff beschreibt eine Phase der Individualisierung bzw. Hybridisierung von Produkten. Durch die Vernetzung der verschiedenen Technologien und Gegenstände entstehen komplexe cyper-physische Systeme – das Internet der Dinge. Neben dem Bereich der Produktion gehören Mobilität und Gesundheit, aber auch Klima und Energie zu den Anwendungsfeldern. (vgl. Springer Gabler Verlag, Herausgeber, Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Industrie 4.0, online im Internet: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/-2080945382/industrie-4-0-v1.html)

Im „Internet of Things“ (IoT) als technologischer Plattform für „Industrie 4.0“ kommunizieren Gegenstände, Geräte und Maschinen selbstständig untereinander und übernehmen Aufgaben für ihre Besitzer – von der Informationsversorgung, über automatische Bestellungen bis hin zu Warn- und Notfallfunktionen.

Dies alles ist keine Zukunftsmusik mehr. Laut der Marktforschungsgruppe Gartner hängen schon heute mehr als 6,4 Milliarden Gegenstände am weltweiten Datennetz. Bis 2020 soll sich diese Zahl fast vervierfachen. Nachfolgend einige Beispiele, die bereits heute im Einsatz sind:

  • Smarte Medizintechnik: Echtzeit-Monitoring oder Patienten-Betreuung via Wearables und Apps mit vernetzten Systemen und Maschinen im Krankenhaus
  • Fahrzeuge mit Fahrspurassistenten, selbstfahrende Autos
  • IoT-Müllsystem der australischen Stadt Melbourne: die Müllabfuhr wird benachrichtigt, wenn die Eimer zu 70% gefüllt sind.

Eine wirkliche Zukunftsvision finden Sie unter folgendem Link: „Internet of Thoughts“. Aber ist das wirklich noch eine Vision?

Energieversorgung, Energieverbrauch und Energieeffizienz als Fokusthemen des 21. Jahrhunderts können von diesen Entwicklungen profitieren. Intelligente vernetzte und vernetzende Software Funktionen helfen dabei, die Energieeffizienz zu steigern, den Energieverbrauch zu senken und die Energieversorgung zu stabilisieren.

Anlagen, Maschinen werden horizontal und vertikal vernetzt. Durch die Messung und Auswertung aller Energieströme ist eine Steigerung der Energieproduktivität möglich. Als Beispiele seien hier die Vermeidung und Kappung von Lastspitzen, ein zeitlich versetzter Start von Maschinen und Anlagen zu Schichtbeginn, das kaskadische Einschalten zur Glättung des Verbrauchs genannt.

Aus den Daten der Messtechnik wird Wissen generiert – die Magie des IoT. Mit Energie-Monitoring Systemen ist bereits heute der Blick nach vorne möglich: Predicitive Maintenance – das vorausschauendes Instandhalten mittels intelligenter Datenanalysen. Die Frage „wann muss unser Druckluftkompressors denn das nächste Mal gewartet werden?“ stellt sich nicht mehr. Die Maschine gibt selbstständig Bescheid und informiert den Nutzer. Maschinenausfällen werden dadurch vermieden, die Produktivität steigt durch eine optimale Wartung.

IoT als ein fester Bestandteil des energetischen Alltags wird in der Zukunft sicherstellen, das knappe Gut „Energie“ schonend in jedweder Beziehung einzusetzen.

Notwendig hierfür ist jedoch ein Instrument mit dem all das Wissen klar, transparent, verständlich und „real time“ dargestellt wird. Nur dann ist ein Unternehmen in der Lage, entsprechende Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz einzuleiten und einen kostensparenden Energieeinsatz mit überschaubarem Aufwand zu erreichen. Hierzu bedarf es einen kompetenten Partner.

EnergiData hat seine Ursprünge in Dänemark, dem Pionierland der Energiewende und Vorreiter in Sachen Klimaschutz. In Deutschland hat EnergiData GmbH  seinen Sitz in Düsseldorf und damit in der Nähe zu vielen Unternehmen und Gewerben mit relevantem Energieverbrauch. Mit fast 20 Jahren Erfahrung und mehr als 5.000 Gebäuden im System besitzt EnergiData eine Energieeffizienz Know how, das seines gleichen sucht. Das Cloud-basierte Monitoring System „MinEnergi“ (http://energidata.de/dienstsegmente/energy-portal/) zeichnet sich durch seine intuitive Bedienung und die leichte Implementierung in vorhandene System aus. Daneben wird auch ein komplettes Dienstleistungsspektrum – von Energieberatung über persönlichen Kunden Support bis Energiemanagement – angeboten.

Gerne diskutieren wir Ihre individuelle Situation mit Ihnen. Bitte kontaktieren Sie uns unter 0211/ 5405 – 7125  oder volker.baumann@energidata.de. Oder melden Sie sich doch einfach zu unserem nächsten interaktiven Webinar am 25. April 2017 mit dem Thema „360° Energiemanagement: Nutzen, Potentiale und aktuelle Trends“

Weitere Informationen stehen für Sie unter www.EnergiData.de bereit.